Herkunft🌍
Die Kirschpflaume zählt zwar nicht zu den heimischen Gehölzen wird jedoch seit vielen Jahrhunderten in Deutschalnd bzw. Europa kultiviert. Ursprünglich kommt sie aus dem Balkan, südwest Sibieren und auch in Kleinasien und Mittelasien ist wie wild zu finden.
Wuchsform🌳
Die Kirschpflaume erreicht eine Höhe von 4 bis 8 Metern und hat eine breite, ausladende Krone, die für Schatten und eine angenehme Atmosphäre sorgt.
Blüte🌸
Im Frühling erstrahlt der Baum als einer der ersten in einem Meer von zarten, weißen bis rosafarbenen Blüten, die eine Vielzahl an Bienen, Hummeln und anderen Bestäubern anziehen.
Laub🍃
Das dunkelgrüne Laub verwandelt sich im Herbst in leuchtende Gelb- und Rottöne, was für eine schöne Herbstfärbung sorgt.
Früchte🍒
Die Kirschpflaume trägt essbare Früchte, die in der Regel rot oder gelb sind. Diese sind nicht nur schmackhaft, sondern auch eine wertvolle Nahrungsquelle für Vögel.
Ich verarbeite sie gerne als Pflaumenmus, indem ich die entkernten Früchte eindicken lasse.
Standort📍
Die Prunus cerasifera bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort und ist dabei sehr anpassungsfähig an verschiedene Bodenarten. Ideal für Einzel- oder Gruppenpflanzungen, im Garten, Agroforst, in der Hecke oder auf Streuobstwiesen. Die Kirschpflaume kann auch als Veredelungsunterlage für verschiedene Prunus Arten verwendet werden.
Sortenbeschreibung
Trenthorster Zufallssämling
Diese Sorte ist bei uns im Waldgarten durch einen Kern gekeimt und hat sich als sehr lecker und fruchtbar herausgestellt. Das Laub ist leicht rot und im Schatten eher grün. Die Früchte werden Dunkelrot bis Dunkellila.
Die Sorte habe ich über Sommerstecklinge Sorten und Wurzelecht vermehrt.
Wahrscheinlich ist sie durch eine Kreuzung mit unserer Blutpflaume und normalen Kirschpflaume entstanden.
Sämling
Dies sind Sämlinge vom Trenthorster Zufallssämling, die wieder rotes Laub ausbilden. Über die Fruchtqualität kann man natürlich noch nichts sagen.